Aus der Bundeshauptstadt der Energieverschwendung, Grevenbroich ("Weißt Bescheid Schätzelein, knallhart recherchiert … "), erstrahlt der neue Stern am Musikhimmel: BlaupauZe. Die maßlos überschätzten Autodidakten Stefan und Odo machen schon seit über 20 Jahren durchaus erfolglos Musik.
Zunächst spielten sie im PostPunkGrungePopProjekt "Peaceful Cheese". Später tingelten sie als Duo unter dem Namen "Schleimen & Furunkel", mit phonetischen Übersetzungen alter Klassiker, durch die Republik. Nach harten, lustigen und langen Jahren als Parodisten und penetrante Partymucker gab es auch den einen oder anderen Reality Check: Stefan arbeitete als Unternehmensberater in der Software Industrie, während Odo, nach jahrelanger Tätigkeit in der Altenpflege, das Prinzip "Tumor ist, wenn man trotzdem lacht" am eigenen Leib erfahren durfte.
Der Wunsch, eigene Musik zu machen und sie unters Volk zu bringen, gipfelte schließlich Mitte 2003 in der Gründung der Band BlaupauZe, dem OnlinePortal
http://www.blaupauze.net/ und dem Online-Vertrieb über das PotatoSystem des Fraunhofer Instituts. 2005 erschien die erste CD "Schöner Klonen", deren Aufnahmen zwischenzeitlich durch die Evakuierung auf Grund einer noch scharfen Weltkriegsbombe gestört wurden.
Nicht nur in der Musik tun sich BlaupauZe mit Kategorisierungen schwer. Aus diesem Grund bezeichnen sie ihren Stil als "Vunplugged". Dabei treffen musikalische NewSchool Einflüsse von der Westküste Kaliforniens auf OldSchool Rock & Pop der 80er und 90er Jahre. Textlich bewegt sich BlaupauZe irgendwo zwischen deutschen Liedermachern, FunPunk und HipHop.
Eine der wenigen Konstanten bei BlaupauZe war und ist die Vorliebe für nicht alltägliche, ungewöhnliche Auftrittsorte. Sie feierten schon musikalische Partys im Kindergarten, in Schulen, Kirchen, beim FKK Camping, auf Almhütten, bei europaweiter Straßenmusik, im Sterbehospiz, in türkischen und österreichischen Discos, in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt, etc.
Trotz zahlreicher Nackenschläge werden BlaupauZe weiterhin unbeirrt ihren
Weg gehen, der sie, wie immer, zielstrebig nirgendwo hinführt …
© BlaupauZe 2007